Frauentag Schleswig Holstein in Neumünster
vom 22. September 2018

“Ich bin die Frau meines Lebens”

005klDie Leiterin von „Frauen mit Vision“, Margrit Schierbecker, eröffnete gerade den Frauentag und begrüßte die 30-40 Teilnehmerinnen ganz herzlich, als „Frau Misepeter“, alias Petra Schütt, plötzlich neben ihr auf der Bühne auftauchte. Herzlich unfreundlich schroff, wie es so Frau Misepeters Art ist, nahm sie das Mikrofon an sich und erklärte den anwesenden Damen, dass das Motto des Tages „Ich bin die Frau meines Lebens“ viel zu banal sei, als dass man einen ganzen Tag mit so einer Belanglosigkeit verschwenden solle. Das sorgte für Lacher und eine gelöste Stimmung machte sich breit.

Conny Korthaus war die Sprecherin an diesem Tag. An ihr hatte Frau Misepeter ein gutes Haar lassen können. Zum Glück. Connys Themeneinstieg ließ alle aufhorchen: „Ich bin eine Prinzessin“. In zwei Videoclips wurde veranschaulicht, wie die Werbung vermittelt, wie DIE FRAU auszusehen hat. Erschreckend. „Schenken wir diesen Medien unser Ohr“, war die Frage? „Oder wo liegt unser Maßstab?“ „Unsere Identität finden wir nicht in den Zeitungen, sondern in der Bibel“, so Conny. „Du BIST eine Prinzessin. Nimm Deine Position ein. Je mehr Du Deine Position einnimmst, desto mehr verändert dich Gott.“

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in eine neue Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist. (Römer 12,2 NGÜ)

Die Vorträge wurden durch die Mittagspause und zwei Workshops unterbrochen.

Da Conny Korthaus in einer Kindertagesstätte arbeitet, lag es nahe, den Frauen aus einem Märchenbuch die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse vorzulesen. Diese Prinzessin erkannte man nicht an ihrer Kleidung, sondern an ihrem Verhalten. Conny hatte Erbsen und viele Segensgebete, die auf den dafür vorbereiteten Tisch lagen, mitgebracht. Sie ermunterte die Teilnehmerinnen, eine Erbse als Erinnerung „zur Veränderung unserer D004klenkweise“ in ihre Portemonnaies zu legen. Jede Frau konnte sich ebenfalls ein Segensgebet vom Tisch auswählen und anschließend mit einer der bereitstehenden Beterinnen gemeinsam vor Gott bringen. Ganz sicher sind diese Gebete bei Gott, dem Schöpfer, angekommen. Die Frauen wurden mit dem Wissen gesegnet: So wie ich bin, bin ich eine Prinzessin, denn mein Vater ist der König! 

Margrit Schierbecker

 

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